Glossar zur Einhaltung der Vorschriften
Compliance Glossar
Unsere sorgfältig zusammengestellte Liste mit Begriffen aus dem Bereich Compliance bietet Ihnen alles Wissenswerte zum Thema Compliance an einem Ort.
HIPAA-Zusammenfassung
Die HIPAA-Zusammenfassung bietet einen kurzen Überblick über die HIPAA-Richtlinien. Sie beschreibt, wie Gesundheitsdienstleister und verwandte Einrichtungen Gesundheitsdaten verarbeiten müssen und welche Maßnahmen bei der Übermittlung oder Weitergabe von geschützten Gesundheitsdaten (PHI) zu beachten sind.
Die wichtigsten Themen der HIPAA-Zusammenfassung sind:
Die Datenschutzregel (PHI und Schlüsselkonzepte)
Die Datenschutzbestimmungen regeln die Verwendung und Weitergabe von geschützten Gesundheitsdaten (PHI), zu denen gesundheitsbezogene Informationen, Zahlungsdetails und personenbezogene Daten gehören. Identifikatoren im Sinne der Datenschutzbestimmungen sind weit gefasst und umfassen verschiedene personenbezogene Daten.
Beachten Sie, dass die Datenschutzregel nur für individuell identifizierbare Informationen gilt, und im Zweifelsfall ist es ratsam, davon auszugehen, dass die Datenschutzregel alle Informationen schützt.
Nutzung und Offenlegung
- „Nutzung“ bezieht sich auf die Verwendung von PHI innerhalb der Organisation, die diese verwaltet.
- Der Begriff „Offenlegung“ bezieht sich auf die Weitergabe oder den Zugang zu PHI außerhalb der Einrichtung.
Mindestens notwendige Informationen
Personen sollten den Zugriff auf und die Nutzung/Weitergabe von Gesundheitsdaten auf das für die Ausübung ihrer Tätigkeit oder den beabsichtigten Zweck erforderliche Minimum beschränken. Ausnahmen gelten für behandlungsbezogene Informationen.
Beispielsweise:
- Eine Rezeptionistin, die Termine vergibt, sollte nur einen Teil der Patientenakte lesen.
- Ein ehrenamtlicher Klinikmitarbeiter, der an bestimmten Patientenakten arbeitet, darf nicht auf die Akten anderer Patienten zugreifen.
Schutz von PHI
Mitarbeiter im Gesundheitswesen sind verpflichtet, Patientendaten zu schützen. Dies umfasst die Sicherung von Akten, das unverzügliche Entfernen von Dokumenten aus Faxgeräten und Kopierern sowie die Verhinderung unbefugten Zugriffs.
Widerspruchsrecht des Patienten
Patienten haben das Recht, der Verwendung oder Weitergabe ihrer Gesundheitsdaten in bestimmten Fällen zu widersprechen, beispielsweise der Aufnahme in Patientenverzeichnisse oder der Weitergabe von Informationen an Personen, die an ihrer Behandlung beteiligt sind.
Nutzungen und Weitergaben, die keiner Einwilligung des Patienten bedürfen.
Bestimmte routinemäßige Verwendungen und Weitergaben von Gesundheitsdaten bedürfen keiner Einwilligung des Patienten. Dazu gehören:
Beispiele:
- Behandlungsbezogene Nutzung von Patienteninformationen
- Abrechnungsabstimmung mit der Krankenversicherung
- Qualitätssicherungs- und Peer-Review-Aktivitäten
Sonstige Angaben
Die Datenschutzregel erlaubt auch die Weitergabe von Daten ohne Einwilligung des Patienten für Zwecke des öffentlichen Gesundheitswesens, wenn dies gesetzlich vorgeschrieben ist, sowie für Zwecke der Beschäftigung oder der Arbeiterunfallversicherung.
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