Glossar zur Einhaltung der Vorschriften

Compliance Glossar

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HIPAA-Datenschutzpraktiken

Verantwortliche Einrichtungen müssen jedem Individuum, dessen Gesundheitsdaten von ihnen verarbeitet werden, eine Datenschutzerklärung (Datenschutzhinweis) zur Verfügung stellen. Gesundheitsdienstleister senden diese Erklärung neuen Versicherten bei der Anmeldung und mindestens alle drei Jahre bestehenden Versicherten zu. Selbstversicherte Krankenversicherungen erstellen ihre eigenen Datenschutzhinweise, während vollversicherte Versicherungen hierfür auf die Vorgaben ihrer Versicherer zurückgreifen.

Wie erfolgt die Benachrichtigung?

  • Jede Person, die die Datenschutzerklärung anfordert, sollte sie auch erhalten.
  • Der Hinweis muss auf der Website des Unternehmens gut sichtbar angebracht sein, wenn dieses dort Kundenservice oder Informationen zu Sozialleistungen anbietet.
  • Die Krankenversicherungen müssen die bestehenden Mitglieder bis zum 14. April 2003 (bzw. bis zum 14. April 2004 bei kleineren Versicherungen) und neue Versicherte während des Anmeldeverfahrens benachrichtigen.
  • Ändert sich die Bekanntmachung wesentlich, muss sie innerhalb von 60 Tagen neu ausgestellt werden.
  • Leistungserbringer, die Leistungen der Direktbehandlung anbieten, müssen die Patienten beim ersten Kontakt darüber informieren und sich um eine schriftliche Bestätigung bemühen.
  • Bei Online- oder elektronischer Leistungserbringung sollte auf Wunsch des Patienten eine elektronische Benachrichtigung versendet werden.
  • In Notfällen sollte die Benachrichtigung so schnell wie möglich erfolgen; eine Empfangsbestätigung ist nicht erforderlich.
  • Die jeweils aktuelle Mitteilung mit allen Änderungen sollte für Patienten verfügbar sein und in der Einrichtung des Anbieters gut sichtbar ausgehängt werden.
  • Wenn der Patient zustimmt, kann die Benachrichtigung per E-Mail versendet werden.

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