Glossar zur Einhaltung der Vorschriften

Compliance Glossar

Unsere sorgfältig zusammengestellte Liste mit Begriffen aus dem Bereich Compliance bietet Ihnen alles Wissenswerte zum Thema Compliance an einem Ort.

Glossar » ISO 27001 » Kontrolle

Kontrolle

Cybersicherheitskontrollen sind speziell entwickelte Mechanismen, die dazu dienen, Cyberangriffe und Bedrohungen für Daten zu verhindern, zu erkennen und zu reduzieren. Dazu gehören Intrusion-Prevention-Systeme und DDoS-Abwehrmaßnahmen.

Zusätzliche Lektüre

Vertrauen neu denken: Wie die Zero-Trust-Architektur die Cybersicherheit neu definiert

Kurz gesagt: Die Zero-Trust-Architektur (ZTA) beseitigt implizites Vertrauen durch die kontinuierliche Überprüfung von Benutzern, Geräten und Anwendungen, die Durchsetzung des Prinzips der minimalen Berechtigungen und die dynamische Beschränkung des Zugriffs auf kritische Ressourcen unabhängig vom Netzwerkstandort. Die Implementierung erfolgt schrittweise: Zunächst werden Identitäts- und Zugriffsmanagement eingeführt, dann softwaredefinierte Perimeter implementiert, anschließend wird eine Mikrosegmentierung durchgesetzt, um Sicherheitslücken auf isolierte Zonen zu beschränken, und schließlich werden Richtlinien automatisiert.

Wie lässt sich die HIPAA-Konformität von Software sicherstellen?

Kurz gesagt: Software, die elektronische Gesundheitsdaten (ePHI) verarbeitet, muss den HIPAA-Bestimmungen zu Datenschutz, Sicherheit und Meldung von Datenschutzverletzungen entsprechen. Diese umfassen Verschlüsselung, Zugriffskontrolle, Protokollierung und Verträge mit Anbietern. Die Protokolle, die den Zugriff auf ePHI protokollieren, müssen manipulationssicher sein und mindestens sechs Jahre lang aufbewahrt werden. Zu den wichtigsten technischen Sicherheitsvorkehrungen gehören die AES-256-Verschlüsselung ruhender Daten, TLS 1.2 oder höher für die Übertragung und rollenbasierte Zugriffskontrolle.

NIST-Anlagenverwaltung: Einrichtungsprozess und Vorteile

Kurz gesagt: Das Asset-Management des NIST erfasst sowohl physische Assets (Computer, Mobilgeräte, Endgeräte) als auch virtuelle Assets (Betriebssysteme, Anwendungen, Daten, Netzwerke), um kritische Sicherheitsfragen zu Systemschwachstellen und -konfigurationen zu beantworten. Der Einrichtungsprozess umfasst die Identifizierung aller Netzwerk-Assets, deren Klassifizierung nach Kritikalität und Datensensibilität, die Zuweisung von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten, die Implementierung von Überwachungsmechanismen und die Einrichtung von Patch-Management-Systemen.

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